
Projekte - Innenausbau
der Tisch
kein Möbel erlebt mehr
Würden wir nicht im Bett schlafen, wäre er wohl das Möbel, an dem wir die meiste Zeit verbingen. Sein Einsatzgebiet ist enorm. Als Esstisch, Schreibtisch, Waschtisch, Wickeltisch, Nachttisch, Couchtisch, Beistelltisch oder OP-Tisch steht er stets im Zentrum des Geschehens. Kein Möbel ist so kommunikativ. Steht man so im Rampenlicht, gilt es besonders aufs Äußere zu achten und das Innere zu pflegen. Materialität, Formsprache und Dimension lassen jeden Tisch in seinem ganz und gar eigenen Licht erscheinen. Die Oberflächenbehandlung und die damit verbundene Haptik soll zu diesem Objekt passen und ihn unverwechselbar machen. Fantastisch.

Fachkunde. Form, Konstruktion, Material und Oberflächenbehandlung genießen beim Entwurf eines Tisches einen breiten Spielraum. Die Abmessungen sind abhängig von Raum und Funktion, die Faustregel von 60-70cm pro Sitzplatz an einem Esstisch sind treffend. Ob als klassisches Zargengestell, archetypisch als Platte-Beine-Konstruktion, in gestürzter U-Form mit geschlossenen Seiten oder als Ebene auf einem Stempel ruhend, dies sind nur einige Varianten, die das Zusammenspiel von Gestell und Tischplatte widergeben. Beim Material sind neben den Holzarten auch Plattenwerkstoffe wie Multiplex, MDF und Tischlerplatten einsetztbar. Diese können vielfältig mittels einer Beschichtung (Furnier, HPL, Linoleum) nochmals verändert werden. Materialkombinationen erweitern die Möglichkeiten, Glas und Metall sind ebenso einsetzbar wie Leichtbeton oder mineralische Werkstoffe. Sind Form und Material im Einklang, bildet die Oberflächenbehandlung das Finish. Schutzeigenschaften varriieren je nach Produkt. Offen eingestellte Öle, schließende Hartwachse und lackierte Oberflächen stehen zur Auswahl. Aber auch eine unbehandelte Oberfläche kann den Charakter eines individuell angefertigten Tisches unterstreichen.